Information zu den Büchern, Personen, Orten, Bezeichnungen und Zauberformeln der Harry Potter Serie

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Dumbledore, Albus

Albus Dumbledore, gegenwärtig Schulleiter von Hogwarts. Gilt bei vielen als der größte Zauberer der jüngeren Geschichte. Dumbledores Ruhm beruht vor allem auf seinem Sieg über den schwarzen Magier Grindelwald im Jahre 1945, auf der Entdeckung der sechs Anwendungen für Drachenmilch und auf seinem Werk über Alchemie, verfasst zusammen mit seinem Partner Nicolas Flamel. In seiner Freizeit hört Professor Dumbledore mit Vorliebe Kammermusik und spielt Bowling. — So liest sich wörtlich der Eintrag auf der Bildkarte des ersten Schokofrosches in Harrys Leben.

Aber natürlich hat Professor Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore – so lautet sein vollständiger Name – noch mehr zu bieten, als es dieser knappe Text vermuten lässt.

Sehr alt ist Professor Dumbledore bereits, als Harry nach Hogwarts kommt. Zwar wird erzählt, dass der Schulleiter fünfzig Jahre vor dieser Zeit als Lehrer mit braunem Haar und ebenfalls noch nicht vom Alter gefärbten Bart am Schloss unterrichtete, doch wann er geboren wurde, geht aus den Romanen nicht hervor. Die Autorin erwähnt jedoch in anderem Zusammenhang * Albus Dumbledores Alter. Demnach ist er zur Zeit der Romanhandlung ungefähr 150 Jahre alt.

Dennoch strahlt der Lehrer eine Aura von ungeheurer Kraft und Überlegenheit aus. Sein silbernes Haar ist fast meterlang und den ebenfalls silbernen Bart steckt Dumbledore oft in den Gürtel seiner Robe.
Er trägt eine Brille mit halbmondförmigen Gläsern auf seiner scharf gekrümmten Nase.

Albus Dumbledore ist die Verkörperung der Weisheit in Rowlings Romanen. Wenn alles verloren scheint, dann taucht ganz sicher er auf und weiß doch ein letztes Mittel, wie selbst die vertrackteste Situation noch gerichtet werden kann.

Wie Dumbledore zu sein, kommt dem Wunschtraum wohl vieler von uns sehr nahe. Er vermittelt das Bild eines Mannes, der rundum zufrieden scheint.
Nicht umsonst erzählt er Harry, dass er beim Blick in den Spiegel Nerhegeb sich selbst mit einem Paar dicker Socken in der Hand sieht.
Ob dies der reinen Wahrheit entspricht, ist schwer zu sagen. Denn Dumbledore ist auch ein Meister in der Kunst, nie zu lügen, aber gleichzeitig nicht jedem gegenüber seine geheimsten Gedanken zu offenbaren.

Albus Dumbledore beeindruckt Schüler, Lehrer und auch Leser durch sein ruhiges, oft gütiges, aber trotzdem sicheres Auftreten. Es scheint nichts zu geben, was der Mann nicht vorausgeahnt hätte, oder was ihn überraschen könnte. Auch gibt es offenbar keine Missetat, keinen Schülerstreich, für die er nicht Verständnis hätte, die er nicht verzeihen könnte.
Dumbledores Entscheidungen sind immer weise, vorausschauend und salomonisch. Selbst wenn sie einmal schwer verständlich scheinen, erweisen sie sich letztlich als richtig.

Auch Bestrafung setzt Albus Dumbledore in äußerster Ruhe und wohl dosiert ein. Schüler straft er dadurch, sie den Grad seiner Enttäuschung sehr deutlich spüren zu lassen. Dazu genügt sein Blick tief in die Augen des Delinquenten.
Gegner lässt der Zauberer seinen Zorn spüren, und es gibt keinen – nicht einmal Voldemort –, der nicht vor Angst erzitterte, wenn sich Dumbledores Strafe gegen ihn richtet.

In Bezug auf das Amt des Schulleiters von Hogwarts werden im Laufe der Geschichte einige der Vorgänger Dumbledores erwähnt. Direkt vor Albus war Armando Dippet Amtsinhaber. Weiter in der Vergangenheit liegen die Zeiten von Phineas Nigellus, einem Vorfahren von Sirius Black, zwei weitere Zauberer, die Dumbledore nur bei ihren Vornamen Everard und Fortescue nennt, und Dilys Derwent, einer berühmten Heilerin.

Dumbledore, Harry und Lord Voldemort

Immer wenn der Romanheld nicht mehr weiter weiß, tritt sein Schulleiter auf den Plan. Im zweiten Teil der Romanserie schickt er dem Jungen seinen Phönix Fawkes in die Kammer des Schreckens als Beistand.
In dritten Schuljahr lässt er ihn zusammen mit Hermine auf Zeitreise gehen, um dem unabwendbaren Schicksal von Sirius Black doch noch ein Schnippchen zu schlagen.
Vor Beginn des fünften Schuljahres tritt er unverhofft, aber erfolgreich als Harrys Verteidiger vor dem Zaubergamot auf.

Professor Dumbledore ist nicht nur Helfer, sondern auch Mentor des jungen Helden. Was er zu sagen hat, hinterlässt bei Harry stets bleibenden Eindruck. Um so ratloser ist der Junge, als Dumbledore im fünften Band kaum Notiz von ihm zu nehmen scheint.
Tatsächlich ist der Lehrer jedoch in diesem Roman nicht mehr die Randfigur, die höchstens einmal kurz und hilfreich eingreift, wenn kein anderer mehr etwas zu richten vermag. In dieser Fortsetzung organisiert Dumbledore den Orden des Phönix und hat alle Hände voll zu tun, um den Widerstand gegen Voldemort zu kanalisieren und auf der anderen Seite Hogwarts gegen die Übergriffe des Ministeriums in Person von Dolores Umbridge zu verteidigen.
Am Ende des Buches kommt es schließlich zur Konfrontation auf höchster Ebene. Voldemort und Dumbledore treffen im Atrium des Ministeriums für Zauberei aufeinander. Das Duell zwischen den beiden mächtigsten Zauberern ihrer Zeit endet unentschieden. Nach einer Serie verblüffender Angriffe und Verteidigungen, flieht der Schwarze Magier, bevor er gestellt werden kann.

Nach der Schlacht erzählt Albus Dumbledore seinem Schützling Harry endlich die vollständige Geschichte um sein Schicksal und die Verbindung zu Lord Voldemort. Das Geheimnis besteht in einer Prophezeiung, die für die Bande zwischen dem Bösen und Harry Potter verantwortlich ist.

Dumbledores Tod

Im sechsten Roman entwickelt sich zunächst eine ganz besondere Vertrautheit zwischen Harry Potter und Albus Dumbledore. Der weise Zauberer lässt seinen Schützling teilhaben an seinen bis dahin gewonnenen Erkenntnissen über Herkunft und Entwicklung Voldemorts, alias Tom Riddle junior. In Dumbledores Denkarium gewinnt Harry Einblicke in vergangene Erlebnisse verschiedener Personen, die die historischen Geschehnisse aufklären.

Gemeinsam begeben sich Dumbledore und Potter auf die Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Dabei wird der Lehrer so stark geschwächt, dass er nach seiner Rückkehr nach Hogwarts dem Angriff Draco Malfoys nichts entgegenzusetzen hat und dessen Gnade ausgeliefert wird. Draco bringt es zwar nicht zu Stande, den Professor zu töten. Doch der Verräter Severus Snape führt die Aufgabe schließlich zu Ende und ermordet ohne jede Gnade seinen Vorgesetzten und ehemaligen Retter.

Sofort nach seinem Tod hängt im Büro des verstorbenen Schulleiters sein Portrait neben allen anderen ehemaligen Direktoren. Die Beisetzung seiner Leiche erfolgt auf dem Gelände der Schule, eine Unmenge an Fremden und Freunden nimmt daran teil.

Dumbledores Tragödie

Über die Familie Professor Dumledores wird bis einschließlich des sechsten Bandes kaum etwas bekannt. Lediglich die Tatsache, dass er einen Bruder mit dem Vornamen Aberforth hat, erfährt Harry bereits während des ersten Schuljahres.

Der siebte Romanband jedoch wartet schließlich mit der schrecklichen Vergangenheit des stets besonnenen Ausnahmezauberers auf. Zunächst werden im Nachruf zum Tod Albus Dumbledores durch Elphias Doge und durch ein Folgegespräch Harrys mit dem Schulfreund seines Mentors einige Details zu dessen Lebenslauf erläutert. So erfahren wir, dass Albus der älteste Sohn von Percival Dumbledore und seiner Ehefrau Kendra und neben seinem jüngeren bruder Aberforth auch eine kleine Schwester namens Ariana hatte.

Auch dass der Vater wegen eines Angriffs auf drei Muggeljungen verurteilt wurde und in Askaban verstarb, als Albus Dumbledore zehn Jahre alt war, weiß Doge zu berichten. Die Mutter Kendra habe daraufhin die Kinder alleine groß gezogen, bis auch sie aus dem Leben schied, gerade nachdem ihr Sohn Albus seine Schullaufbahn beendet hatte. Und auch die Schwester Ariana sei kurze Zeit später verstorben.

Diese traurige Familiengeschichte stützt eine Biografie aus der giftigen Feder von Rita Kimmkorn, die wenige Wochen nach Dumbledores Tod erscheint und in einigen Punkten über die dürre Faktenlage hinausgeht. Die bösartige Journalistin unterstellt Albus Dumbledore, dass er nicht unschuldig am Tod der Schwester gewesen sei. Außerdem sei Dumbledores Weste nicht so strahlend weiß gewesen, wie es den Anschein gehabt hätte. Schließlich sei er in seiner Jugend mit dem späteren Widersacher Grindelwald eng befreundet gewesen und habe dessen fragwürdige Rassentheorien geteilt.

Wenn auch die Kimmkorn in übelster Journaillenmanier das Andenken an Albus Dumbledore in den Schmutz zu treten scheint, liegt sie nicht mit all ihren Vermutungen und Anspielungen komplett daneben. Viele Monate nach Erscheinen der Biografie erfahren Harry und seine Freunde aus dem Mund von Dumbledores Bruder Aberforth, dass einige der Hintergründe zumindest formal korrekt recherchiert waren.

*) Diese Information stammt nicht aus den Romanen um Harry Potter. Wir haben sie folgender Quelle entnommen: BBC Online Chat
Details zur Herkunft der Information auf unseren Seiten sind bei den Quellenangaben zu finden.



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