Information zu den Büchern, Personen, Orten, Bezeichnungen und Zauberformeln der Harry Potter Serie

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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Der dritte Band über den jungen Zauberer Harry Potter beginnt mit einem Paukenschlag. Im Haus der Dursleys in Little Whinging ist Magda, die Schwester von Onkel Vernon, zu Besuch. Mit ihren Tiraden gegen seine Eltern bringt sie Harry derartig auf die Palme, dass der sich nicht mehr beherrschen kann. Er bläst Magda in heißem Zorn auf und lässt sie an die Decke schweben.

Natürlich weiß Harry, dass er außerhalb der Schule nicht zaubern darf. Im Bewusstsein des bevorstehenden Schulverweises flieht er bekümmert aus dem Haus im Ligusterweg.
Doch nichts passiert. Im Gegenteil: Der Minister für Zauberei persönlich empfängt Harry in London und sorgt dafür, dass er für den Rest der Ferien im Tropfenden Kessel unterkommt.

Lange dauert es nicht, bis Harry Potter erfährt, warum man ihn mit Samthandschuhen anzufassen scheint. Ein Mörder, der aus Askaban entwischt ist, hat angekündigt, wegen Harry nach Hogwarts zu kommen.
Natürlich ergreift die Zaubererwelt Vorsichtsmaßnahmen. Zu diesen zählt die Bewachung der Schule durch Dementoren. Was der Sicherheit Harrys dienen soll, erweist sich jedoch als dessen schlimmster Albtraum. In der Nähe von Dementoren bricht der Junge jedes Mal zusammen und durchlebt in Gedanken immer wieder den Tod seiner Eltern.

Es kommt allerdings noch schlimmer. In Hogsmeade belauscht Harry ein Kneipengespräch und erfährt, dass der entflohene Mörder, der ihm auf den Fersen ist, verantwortlich auch für den Mord an seinen Eltern ist. Sirius Black soll den Aufenthaltsort der drei Potters an Voldemort verraten haben und nun auch noch den letzten lebenden Potter töten wollen.

Als Harry mit seinen Freunden Hermine und Ron schließlich dem Verräter Black in der Heulenden Hütte gegenüber steht, kocht er vor Zorn. Er ist drauf und dran, den Mann umzubringen, als sich diese Gelegenheit dazu bietet.
Auf einmal jedoch scheint die Welt Kopf zu stehen. Lupin, der Lieblingslehrer der ganzen Schule, taucht auf, erweist sich als Werwolf und stellt sich unvermittelt auf die Seite Blacks. Severus Snape, ein weiterer Lehrer, mit dem Harry stets offener, gegenseitiger Hass verband, kommt hinzu und scheint die Freunde vor dem Tod zu bewahren.
Doch erneut kehrt sich die Situation ins Gegenteil. Snape wird überwältigt, Lupin und Black erklären die wahren Hintergründe und ein bislang völlig unbeteiligter Vertrauter erweist sich als der wahre Drahtzieher hinter den Morden, die Black zur Last gelegt werden.

Rons alte Hausratte Krätze ist in Wirklichkeit ein Animagus namens Peter Pettigrew. Dieser hatte einst Harrys Eltern an den Dunklen Lord verraten. Geschickt hatte er die Schuld dafür und für den eigenen, vorgetäuschten Tod Sirius Black in die Schuhe geschoben. Seither lebte er bei den Weasleys in der Gestalt der armseligen Ratte Krätze.

Kaum haben die drei Freunde die Wechselbäder verdaut, kaum beginnt sich Harry über die Existenz seines Paten Sirius zu freuen, kippt die Sachlage erneut.
Lupin vewandelt sich auf dem Weg zum Schloss in den Werwolf, der in ihm steckt. Black kämpft mit ihm, um zu verhindern, dass das Monster einen der Freunde tötet. Im Wirrwarr kann Pettigrew fliehen.
Während der Verfolgung werden Hermine, Harry und Sirius von Dementoren umringt. Das schreckliche Ende durch den Kuss der Dementoren scheint besiegelt. Doch im letzten Moment weichen die Schreckensgestalten zurück. - Harry glaubt die Gestalt seines toten Vaters zu erkennen, der sie alle drei gerettet hat.
Inzwischen ist jedoch Snape wieder erwacht und bringt die Geretteten ins Schloss zurück, wo Sirius der offiziell angeordnete Kuss eines Dementoren erwartet.

Nun scheint alles verloren. Kaum hat Harry seinen Paten gefunden, ist dessen Ende nur mehr eine Frage von Minuten. Doch Professor Dumbledore erscheint als Retter im letzten Moment. Er ermöglicht den beiden Freunden, mittels eines Zeitumkehrers ein paar Stunden in die Vergangenheit zu reisen.
Die beiden retten zunächst das Leben des Hippogreifs Seidenschnabel, und Harry, der der Versuchung nicht widerstehen kann, seinen Vater zu treffen, den er zu sehen geglaubt hatte. Gerade noch rechtzeitig erkennt er, dass nicht sein Vater die Dementoren in die Flucht geschlagen hatte, sondern er selbst während der Zeitreise. Er beschwört einen gewaltigen Patronus herauf und rettet damit nachträglich Sirius, Hermine und sich selbst das Leben.
Damit jedoch noch nicht genug, schaffen die beiden Freunde es letztlich, Sirius Black auf Seidenschnabels Rücken auf die Flucht in die Freiheit zu schicken.

Gegen diese geballte Ladung an persönlichen Erfolgen nimmt sich der allerletzte Triumph des Bandes - der Gewinn des Quidditchpokals durch die Gryffindors - beinahe nebensächlich aus.

Hintergrund

In ihrem ersten Roman hatte Joanne Rowling das Gerüst der Geschichten um den Zaubererlehrling Harry Potter aufgebaut. Die Leserschaft wurde mit all den erstaunlichen Details der magischen Welt bekannt gemacht, auf der auch die Folgebände aufbauen. Der zweite Teil behandelte maßgeblich das Thema der Rassentheorie.
Band drei der Serie, »Harry Potter und der Gefangene von Askaban« widmet die Autorin den familiären Hintergründen Harrys. Beginnt der Roman bereits mit der Auflehnung des Jungen gegen seine Pflegeeltern, weil diese das Andenken an Vater und Mutter verunglimpften.

Im Laufe der Handlung erfährt nicht nur Harry, sondern auch der Leser, welche Umstände zum Tod von Lily und James Potter geführt hatten. Frühere Mitschüler tauchen auf und werden auf gewohnt spannende Weise als echte und falsche Freunde oder gar offene Feinde identifiziert.

Ein Wechselbad der Gefühle durchleben die Akteure und mit ihnen der Leser, wenn immer wieder haarsträubende Richtungsänderungen aufgezeichnet werden, die sich letztlich jedoch alle als folgerichtig und nachvollziehbar erweisen.
Das Tüpfelchen auf dem i gelingt der Autorin mit der Zeitreise Harrys und Hermines, die der Handlung eine allerletzte, völlig übberraschende Wendung zum Guten gibt.

Viele Fans der Romanserie, auch wir gehören zu dieser Gruppe, halten den dritten Band nicht nur für den spannendsten, sondern auch für den am besten gelungenen der bisher vorliegenden fünf Folgen. Weder die vorausgehenden, noch die nachfolgenden Bände erreichen die Qualität des Gefangenen von Askaban.

Eine Bitte zum Schluss

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