Information zu den Büchern, Personen, Orten, Bezeichnungen und Zauberformeln der Harry Potter Serie

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Dementoren

Englisches Original Dementors

Dementoren gehören zu den meist gefürchteten Wesen der magischen Welt. Das Zaubereiministerium verwendet sie als Wachen für die Gefangenen in Askaban.
Dementoren sind Furcht erregende, große Gestalten, die sich schwebend fortbewegen. Sie tragen schwarze Kapuzenmäntel, unter denen sie ihre grauen und schorfigen, verwesenden Gliedmaßen verbergen. Dementoren haben augenlose Gesichter, spüren aber die Gegenwart ihrer Opfer ohne sie zu sehen.

In der Gegenwart von Dementoren breitet sich bittere Kälte aus, die bis ins Innere der Menschen dringt.
Die schreckliche Macht der Dementoren besteht darin, mit rasselndem Atem aus ihrer Umgebung jedes Glücksgefühl, Frieden, Hoffnung und Freude absaugen zu können, bis alle glauben, die sich in ihrer Nähe befinden, nie wieder glücklich sein zu können. Dementoren ernähren sich von freudigen Gefühlen der Menschen und furchtbare Angst ergreift jeden, der einem dieser Schreckensgestalten begegnet.
Wenn er kann, saugt ein Dementor jede gute Erinnerung aus seinem Opfer, bis diesem nur noch die schlimmsten Erfahrungen seines Lebens bleiben, die es wieder und wieder in Gedanken durchleben muss.

Den Begriff Gnade kennen Dementoren nicht. Sie verfolgen ihre Opfer so lange, bis sie sie gefasst haben. Die meist gefürchtete Strafe der Zaubererwelt besteht im »Kuss des Dementoren«. Dabei stülpt der Dementor seine Atemöffnung über den Mund seines Opfers wie bei einem Kuss und saugt ihm die Seele aus dem Körper. Der so Behandelte ist forthin zwar nicht tot, dämmert aber in einem fürchterlichen, seelenlosen Zustand vor sich hin, dem sogar der Tod vorzuziehen ist.

Dementoren können nur durch den äußerst schwierigen Patronuszauber verjagt werden.
Nach einer Begegnung mit den Schreckensgestalten hilft ein großes Stück Schokolade, Kälte und Angst zu überwinden.

Harry macht seine erste, unangenehme Begegnung mit einem Dementoren zu Anfang der dritten Bandes, als er mit dem Hogwarts Express auf dem Weg zur Schule ist. Die Wächter von Askaban durchsuchen den Zug nach einem entlaufenen Sträfling, Sirius Black.
Eines der Wesen wirkt so furchtbar auf Harry, dass er in Ohnmacht fällt. Später im gleichen Jahr werden über hundert Dementoren von den aufgepeitschten Gefühlen der Zuschauer eines Quidditchmatches ins Stadion gelockt. Die Gegenwart der Geschöpfe lässt Harry erneut ohnmächtig werden und von seinem Besen fallen. Nur knapp entkommt er dem Tod.

Sein erstes Opfer in Gegenwart des Lesers findet ein Dementor am Ende des vierten Romans. Zaubereiminister Fudge lässt sich von einem der Wesen in das Büro des Schlosses eskortieren, in dem Barty Crouch gefangen gehalten wird. Der Dementor erkennt sofort den entkommenen Gefangenen wieder und lässt sich nicht davon abhalten, ihm seinen grausigen Kuss zu verabreichen.
Selbst wenn man der Ansicht wäre, Crouch habe diese Strafe verdient, so trägt doch Fudge die Verantwortung dafür, dass das Opfer ohne Verhandlung - und vor allen Dingen ohne die Rückkehr Voldemorts bestätigen zu können! - ein schreckliches Ende genommen hat.

Der fünfte Band beginnt mit einem furchtbaren Schock: Völlig unvermutet tauchen eines Abends zwei Dementoren in Little Whinging auf, als Harry und sein Muggelcousin Dudley gerade auf dem Heimweg sind. Die beiden Schreckensgestalten fallen über die Jungen her und versuchen gar, ihnen den gefürchteten Kuss zu geben.
Zwar gelingt es Harry Potter gerade noch, auch diese Mal die Angreifer mit einem mächtigen Patronus zu vetreiben, bevor sie bleibenden Schaden anrichten können. Aber Dudley steht nach der Begegnung am Rande des Wahnsinns. Muggel wie er können Dementoren nicht sehen, aber das abgrundtiefe Gefühl vollkommener Hoffnungslosigkeit, die polare Kälte der Dementoren nimmt auch er wahr und verliert dabei fast den Verstand.
Erst zum Ende der Folge wird klar, dass Dolores Umbridge die Dementoren schickte, um Harry zu unbedachtem Handeln zu provozieren.

Die Folge sechs beginnt mit der Nachricht, die Dementoren hätten Askaban verlassen, um sich Voldemort anzuschließen. Das neblige, kalte Juliwetter erklärt Cornelius Fudge damit, dass die Dementoren brüteten. Die Auswirkungen dieser verheerenden Entwicklung werden im Roman jedoch nur als Randnotiz erwähnt. Dementorangriffe werden höchstens in Zeitungsartikeln erwähnt.



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